munny – Kompressionstherapie

Ein Schritt weiter, durch Kompression

In Deutschland sind ca. 2,5 % aller Deutschen Bundesbürger von einem Ödem betroffen, das sind ca. 2 Millionen Menschen. Die Ursachen dafür können ganz unterschiedliche Gründe haben. Die Diagnose, die Verordnung und letzten Endes die Behandlung von lymphologischen Erkrankungen stellen uns nach wie vor, v­­or besondere Herausforderungen.

Lymphödeme sind chronische Krankheiten, die Frauen häufiger betreffen als Männer. Wenn das Lymphsystem gestört ist und die Lymphflüssigkeit nicht mehr richtig abfließen kann, sammelt sie sich im Gewebe und es kommt zu einer Art Stau. Meist sind hautfarbene, schmerzlose Schwellungen die Folge- das sogenannte Lymphödem.

Das Wort Kompression kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie zusammendrücken und genau das wird mittels einer Kompressionstherapie erreicht. Bei einer Kompressionstherapie wird das Lymphsystem wieder angeregt um die z.B. in Folge einer Operation oder Bestrahlung, angesammelte Flüssigkeit abzutransportieren. Darüber hinaus dient eine Therapie zur Auflösung von Verklebungen im verhärteten Bindegewebe sowie das Aktivieren des Lymphgefäßsystems.

Welche Körperteile sind betroffen?

Häufig ist ein Bein oder ein Arm betroffen. Manchmal beeinflusst das Ödem aber auch mehrere Bereiche wie z.B. Gesicht, Körperstamm oder sogar Organe.
Wir als Unternehmen Munny Orthopädie GmbH. sind ein zertifiziertes Sanitätshaus für Lymphologie. Bei uns erhalten Sie neben der qualifizierten Versorgung eine passende Beratung zum Thema Kompressionstherapie. Unser Ziel: „Der Erfolg der Therapie.“ Wir zeigen Ihnen wie Sie diesen mit einfachsten Mitteln und kleinen, praktischen Tricks und Kniffen erreichen können.

Wie oft und wann soll die lymphologische Versorgung verordnet werden?

  • Erstversorgung: Nach manueller Lymphdrainage, Entstauung durch den Lymphtherapeuten
  • Wechselversorgung: Sobald Sie sicher sind, dass Sie Ihre Erstversorgung anziehen und tragen können und dies auch wollen
  • Nachversorgung: spätestens nach 6 Monaten sowie bei Gewichtsveränderungen, Umfangsveränderungen

Die Kompressionstherapie bewirkt:

  • einer erneuten Ödembildung vor
  • der Thrombosebildung und einer daraus resultierenden Lungenembolie vor, da ein Thrombus durch den Kompressionsdruck nicht fortgeschwemmt werden und sich sogar rückbilden bzw. auflösen kann
[us_testimonial style=“3″ author=““ company=““]Die Kompressionstherapie ist eine Therapieform, die durch lokalen Druck auf das venöse Beingefäßsystem zu einer Steigerung der Fließgeschwindigkeit des Blutes führt. Wir beraten Sie gerne.[/us_testimonial]

 Das Lidödem

Bei einem Lipödem handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung. Auch „Reiterhosensyndrom“ genannt. Diese Form von Ödemen zeigt sich meist an Ober- und Unterschenkeln, in vielen Fällen aber auch an den Armen. Typische für das Lipödem ist der Berührungsschmerz.

Auf einen Blick:

  • Lipödeme sind meist ererbte chronische Erkrankungen. Experten vermuten hormonelle Ursachen, die bis dato noch nicht geklärt sind.
  • Die Krankheit zeigt sich in der Regel gegen Ende der Pubertät oder während der Schwangerschaft.
  • Die Anzahl der Fettzellen ist bei Patienten mit Lipödem höher als bei gesunden Menschen.
  • Lipödeme verändern die Form der Beine symmetrisch. Schon bei leichtem Druck treten Schmerzen auf.

Geeignete Sportarten sind z.B.

  • Nordic Walking
  • Walken
  • Spazieren gehen oder Wandern
  • Aerobic
  • Aquajogging oder Schwimmen 

Diese Sportarten aber immer mit Kompression!

Sport ist sinnvoll, keine Frage. Der Kompressionsstrumpf bietet ein besseres Widerlager für die Muskulatur und unterstützt dadurch den Muskelaufbau. Je mehr Muskulatur wir haben, desto höher ist unser Energieverbrauch, d.h., dass mehr Fett abgebaut werden kann.

 Die Behandlung

Die Behandlung von Lipödemen können nicht durch Abmagerungskuren bekämpft werden. Eine Gewichtsreduktion in Verbindung mit Sport und einer Kompressionstherapie können jedoch sehr positive Ergebnisse erzielen.
In jedem Fall sollten Patienten Gewichtszunahmen vermeiden und bei bestehendem Übergewicht versuchen, einen Body-Mass-Index* zwischen 19 und 25 zu erreichen. Genauso wenig Erfolg versprechend wie Diäten oder Fastenkuren sind medikamentöse Behandlungen oder ein isoliertes Sportprogramm. Im Zuge einer ganzheitlichen Therapie ist auch die Umstellung der Ernährung essenziell.

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